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Material
Für die Serviettentechnik (Decoupage) benötigen Sie
- schöne Servietten oder Taschentücher,
- einen Porzellan-Gegenstand, z.B. einen Teller, Tasse, Schale, etc.
- Porzellan-Serviettenkleber, z.B. "Hobby Line Porzellan" oder gängigen Porzellanlack.
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Hilfsmittel
- Spülmittel oder Alkohol,
- kleine spitze Schere, z.B. eine Nagelschere,
- einen oder zwei weiche Flachpinsel,
- eine Arbeitsunterlage,
- Backofen
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Mit dem richtigen Medium können Sie Ihre Servietten und TaTüs sogar auf Porzellan aufbringen und
so Ihr ganz individuelles Geschirr gestalten. Wichtig ist aber, dass Sie den richtigen Serviettenkleber
verwenden, denn nur so kann der gestaltete Gegenstand wasserfest und sogar spülmaschinengeeignet werden
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1. Porzellan und Serviettenmotiv vorbereiten
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Der Untergrund muss staub- und fettfrei sein. Deshalb das Porzellan bzw. Glas mit Spülmittel oder
sogar mit Alkohol säubern.
Was kann ich verbasteln?
- Teller,
- Tassen,
- Eierbecher,
- Kerstenständer,
- Schalen... und und und.
Aber bedenken Sie, dass die Gegenstände nur wasser- und spülmaschinenfest werden, wenn Sie im
Backofen gebrannt werden!
Die Serviette ist so vorzubereiten, wie in der grundlegenden Anleitung zur Serviettentechnik
beschrieben: Prägerand auflösen und oberste, bedruckte Schicht abnehmen und das Motiv dann
entweder genau mit der kleinen Schere ausschneiden, oder, falls ein "Flatterrand" gewünscht wird, grob
mit den Fingern ausreißen.
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2. Serviettenmotiv aufbringen
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Unser Basteltipp:
Eine Idee für Tassen: zusätzlich zu einem Motiv auf der Außenseite
noch ein kleines Motiv auf der Innenseite unter dem Rand oder auf dem Boden anbringen,
welches dann beim Austrinken sichtbar wird.
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Zum Fixieren die Stelle, auf der das Serviettenmotiv aufgebracht werden soll, mit dem Porzellan-Medium grundieren.
Anschließend das Serviettenmotiv auflegen und vollständig mit dem Porzellan-Medium bestreichen. Achten Sie darauf, dass besonders auch die Ränder gut mit dem Medium eingeweicht sind. Durch das vorherige Grundieren des Porzellans, kann sich die Serviette besonders gut mit dem Porzellan-Medium verbinden, so dass nach dem Trocknen keine Papierstellen zurückbleiben.
Den überschüssigen Kleber vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernen und das Porzellan gut austrocknen lassen, mindestens 6 Stunden, besser jedoch über Nacht trocknen lassen, damit jegliche Restfeuchtigkeit entweichen konnte.
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3. Nachbearbeitung und Brennen
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Nach der Trocknungszeit wird das Porzellan im Backofen, nach den entsprechenden Herstellerangaben des Porzellan-Mediums, ausbrennen und im Ofen auskühlen lassen.
Die Brenntemperatur bei Servietten sollte hierbei 130°C jedoch nicht überschreiten, da sonst die Gefahr besteht, dass die Servietten versengt werden
Durch das Brennen wird die Serviettentechnik witterungsbeständig, wasserfest und sogar spülmaschinengeeignet.
Nach dem Trocknen können die Gegenstände auch noch mit Porzellanmalfarbe dekoriert werden. Hierbei müssen Sie jedoch beachten, dass diese meist eine andere Einbrenntemperatur, zwischen 150-160°C, haben als das Porzellan-Medium für Serviettentechnik. In diesem Fall bei Gebrauchsgeschirr, Trinkrand und Nutzflächen zuerst mit Porzellanmalfarbe bemalen, dekorieren und ausbrennen. Und erst in einem zweiten Schritt die Serviettenmotive auf das Porzellan aufbringen und entsprechend ausbrennen.
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Und noch ein Basteltipp:
Was auf Porzellan geht, ist natürlich auch auf Glas möglich. Vorgehensweise ist identisch mit der für Porzellan, auch das Brennen.
Bei Glastellern kann man z.B. die Motive auch auf der Unterseite anbringen, so dass die Nutzoberfläche gut gereinigt werden kann.
Schöne Servietten und Taschentücher (TaTüs) für die Serviettentechnik bekommen Sie bei

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