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Material
Für die Serviettentechnik (Decoupage) benötigen Sie
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Hilfsmittel
- Kleine spitze Schere, z.B. eine Nagelschere,
- einen oder zwei weiche Flachpinsel,
- eine Arbeitsunterlage.
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Mit dem richtigen Medium können Sie Ihre Servietten und TaTüs sogar auf Kerzen aufbringen. Wichtig
ist aber, dass Sie den richtigen Serviettenkleber verwenden, denn nur so vermeiden Sie, dass das
Motiv Feuer fängt und die Kerze unkontrolliert abbrennt.
1. Kerze und Serviettenmotiv vorbereiten
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Die Kerze benötigt keinerlei gesonderte Vorbereitung.
Sie können jegliche Kerzen-Form verbasteln. Das Motiv kommt besonders gut auf hellem Untergrund zur Geltung.
Wollen Sie gerne dunkle Kerzen bearbeiten und wünsche sich dennoch ein intensives Farbergebnis Ihres Motivs, dann können Sie das gewünschte Motiv auf eine helle Wachsplatte aufbringen und diese dann auf der dunklen Kerze fixieren.
Die Serviette ist so vorzubereiten, wie in der grundlegenden Anleitung zur Serviettentechnik
beschrieben: Prägerand auflösen und oberste, bedruckte Schicht abnehmen und das Motiv dann entweder
genau mit der kleinen Schere ausschneiden, oder, falls ein "Flatterrand" gewünscht wird, grob mit
den Finger ausreißen.
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2. Serviettenmotiv aufbringen
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Unser Basteltipp:
Durch das Aufbringen von Serviettenmotiven auf Wachsplatten kann eine Kerze auch in 3D-Optik
gestaltet werden. Hierfür bringen Sie das Motiv mit dem Kerzen-Medium auf die
Wachsplatte auf, schneiden es nach dem Trocknen aus und fixieren/modellieren es mit
Wachskügelchen auf der Kerze.
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Zum Fixieren die Stelle, auf der das Serviettenmotiv oder das Taschentuch aufgebracht werden soll, mit dem Kerzen-Medium grundieren. Dies geht bei Kerzen besonders gut mit den Fingern anstatt mit einem Pinsel.
Anschließend das Serviettenmotiv auflegen und vollständig mit dem Kerzen-Medium bestreichen. Das Motiv immer von innen nach außen glattstreichen. Achten Sie darauf, dass besonders auch die Ränder gut mit dem Medium eingeweicht sind.
Nun die Kerze nochmals komplett mit dem Kerzen-Medium einstreichen und gut austrocknen lassen. Durch das nochmalige überstreichen, kann sich das Serviettenmotiv besonders gut mit der Kerze verbinden. So vermeiden Sie, dass das Motiv abbrennt, wenn die Kerze angezündet wird.
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3. Nachbearbeitung
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Die Kerze benötigt keinerlei weitere Fixierung.
Durch den Auftrag einer Schicht von Kerzenlack können Sie eine glänzende Oberfläche kreieren.
Akzente können z.B. auch mit Glimmer gesetzt werden. Dann sollte die Kerze jedoch nicht abgebrannt werden.
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Und fertig! Wenn das nicht einfach ist! Vergessen Sie aber nie:
Kerzen sind anderes als elektrisches Licht eine Lichtquelle mit "Eigenleben". Um optimal und
gleichmäßig zu brennen, nicht zu rußen und nicht zu tropfen, sollten Sie folgende Tipps im Umgang
mit Kerzen beachten:
- Die Kerze ist ein lebendiges Licht. Sie muss gepflegt und als "offenes Feuer" ständig beobachtet werden.
- Kerzen nicht zu dicht nebeneinander oder untereinander brennen - verwenden Sie passende Kerzenleuchter.
- Streichholzreste, Dochtstücke und andere Fremdkörper gehören nicht in den Brennteller.
- Kerzen vertragen keine Zugluft. Dadurch beginnen sie zu rußen, zu tropfen und brennen einseitig ab.
- Wenn die Kerze sichtbar rußt, Docht während des Brennens vorsichtig kürzen, nötigenfalls auslöschen.
- Bei einseitigem Abbrand den Docht vorsichtig zur Seite biegen. Biegen Sie nicht den erstarrten Docht und brechen Sie ihn nicht ab.
- Einen zu hohen Kerzenrand kann man im warmen Zustand abschneiden. Bei Kerzen mit Abziehbildern den überstehenden Rand regelmäßig nachschneiden.
- Kerzen möglichst so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig ist.
- Den Docht zum Löschen in die flüssige Wachsmasse tauchen und wieder aufrichten. So steht dieser anschließend richtig für das nächste Anzünden.
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